Die besten Outdoor Kochtöpfe und Pfannen für Trekking, Camping und Roadtrip Abenteuer

by | 10 Aug, 2020


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Material:

Die beiden perfekten Materialen für Outdoor Kochtöpfe sind hart anodisiertes Aluminium mit Antihaftbeschichtung und Titan. Beides ist super leicht und sehr robust.

Stahl und Kuper sind viel zu schwer und damit für Outdoor Abenteuer nicht sehr empfehlenswert. Es gibt ebenfalls Kochtöpfe mit einer Bodenplatte aus hart anodisiertem Aluminium und Seitenwänden aus hitzebeständigem Silikon, die sehr leicht und kompakt sind. Diese würde ich jedoch auch nicht empfehlen, weil du sich nicht im Lagerfeuer oder unter sehr starken Flammen, wie sie Mehrstoffkocher und größere Gaskocher entwickeln, verwenden kannst.

Hart anodisiertes Aluminium besitzt den Vorteil, dass es eine deutlich bessere Wärmeleitfähigkeit als Titan besitzt. Dies führt dazu, dass sich Kochtöpfe aus hart anodisiertem Aluminium rundum sehr viel gleichmäßiger erhitzen und die Wärme sehr viel schneller an den Inhalt weiterleiten können. Titan wiederum erhitzt sich weitgehend nur an der Stelle, wo die Flammen direkt auf den Kochtopf treffen.

Kochtöpfe aus hart anodisiertem Aluminium führen also dazu, dass sie den Inhalt schneller zum Kochen bringen, weniger Brennstoff verbrauchen und sich damit Nahrung sehr viel gleichmäßiger erhitzen lässt. Titan taugt mehr oder weniger nur dazu Wasser zu erhitzen. Beim Kochen von Nahrung musst du super aufpassen, dass sie dir nicht unten am Titantopf anbrennt. Aus diesem Grund machen Pfannen aus Titan auch nicht viel Sinn und sind nur aus hart anodisiertem Aluminium zu empfehlen.

Titan ist jedoch noch einmal deutlich leichter und robuster als hart anodisiertes Aluminium. Solange du also mehr oder weniger nur Wasser für Tütennahrung aufkochen möchtest, in die das heiße Wasser direkt eingegossen wird, ist Titan für Outdoor Abenteuer nicht zu schlagen.

Wähle also besser hart anodisiertem Aluminium, wenn du die Möglichkeit haben möchtest, vernünftig zu kochen und Brennstoff zu sparen, und Titan, wenn du weitgehend nur Wasser oder Flüssigkeiten erhitzen möchtest.

 

Integrierter Wärmetauscher:

Um einen noch besseren Wirkungsgrad von Kochtöpfen zu erreichen, also kürzere Kochzeiten und einen geringeren Brennstoffverbrauch, besitzen einige Kochtopfe einen integrierten Wärmetauscher. Diese können den Wirkungsgrad um ca. 20-25% steigern und dir damit auf Dauer sehr viel Geld sparen.

Da Kochtöpfe mit integriertem Wärmetauscher natürlich etwas größer und schwerer sind, als Kochtöpfe ohne einen Wärmetauscher, ist nicht zwingend klar, dass du mit ihnen auch Volumen und Gewicht sparen kannst, weil sie dir ermöglichen mit weniger Brennstoff auszukommen. Dies würde weitgehend erst funktionieren, wenn du sehr viel kochen musst, z.B. um viel Schnee zu schmelzen, oder deine Trekking Tour sehr lange ist, ohne dass du die Möglichkeit hast, dir unterwegs neue Gaskartuschen zu besorgen und leere Gaskartuschen zu entsorgen.

Für längere Expeditionen in der einsamen Natur und einfache Camping Abenteuer, bei denen man für mindestens zwei oder mehrere Personen kocht, machen Kochtöpfe mit integriertem Wärmetauscher häufig Sinn.

Auf Trekking Touren, bei denen du möglichst leicht und minimalischen unterwegs sein möchtest und die Zivilisation nicht unendlich weit weg ist, sind Kochtöpfe ohne integrierten Wärmetauscher häufig die bessere Wahl.

 

Deckel:

Zum Kochen solltest du immer einen Deckel verwenden, um einen besseren Wirkungsgrad zu erreichen. Hierdurch erreichst du schnellere Kochzeiten, einen geringen Brennstoffverbrauch und sparst dir etwas Kohle.

Es gibt:

  • Deckel mit Siebfunktion
  • Deckel mit Siebfunktion und einer kleinen inneren Schüssel
  • Deckel, die sich als Pfanne und Schüssel verwenden lassen
  • Deckel, die sich als Pfanne und Becher verwenden lassen
  • Deckel mit Schraubverschluss, die sich als Becher und zum Cold Soaking verwenden lassen

Persönlich finde ich Pfannendeckel und Deckel mit Schraubverschluss am interessanten, auch wenn sie ein bisschen schwerer sind als ein einfacher Deckel. In einer Pfanne kann man sich auch mal was anderes Leckeres machen und sein Essen vielfältiger gestalten. Dies sind mir ein paar Gram mehr durchaus wert. Besonders auf sehr langen Trekkingtouren, bei denen das Essen schon ganz schön eintönig werden könnte.

Cold Soaking bedeutet, dass du deine Nahrung ein paar Minuten bis Stunden aufquellen lässt und später kalt zu dir nimmst. Dies funktioniert z.B. sehr gut bei vegetarischer dehydrierter Nahrung oder Couscous. So richtig lecker finden dies jedoch die meisten Menschen eher nicht, auch wenn Cold Soaking durchaus seine Fans hat. Es ist aber hier und da, z.B. nach einer super langen und anstrengenden Tour oder wenn das Kochsystem nicht funktioniert, eine gute Option im Ausnahmefall.

 

Größe:

Für die meisten Tütengerichte mit dehydrierter Trekkingnahrung, benötigst du zwischen 250ml und 400ml kochendes Wasser, welches zur Zubereitung meistens direkt in die Tüte gegossen wird. Je nach Gericht, können daher kleine Kochtöpfe mit 375ml bis 450ml durchaus groß genug sein. Möchtest du zusätzlich eine schöne heiße Tasse (ca. 250ml) Kaffee oder Tee genießen, bieten sich etwas größere Kochtöpfe mit ca. 600ml bis 750ml an.

Dehydrierte Trekkinggerichte kannst du dir übrigens ganz einfach selber machen. Im Internet und bei YouTube findest du hierfür jede Menge coole Rezepte.

Musst du zur Trinkwassergewinnung Schnee schmelzen oder möchtest dir frische Lebensmittel kochen, sind Kopftröpfe mit mindestens 1 Liter pro Person empfehlenswert.

Natürlich könntest du Schnee auch in einen kleineren Topf schmelzen. Dies dauert dann aber auch länger, was bei sehr kalten Temperaturen keinen Spaß machen kann, und verbraucht mehr Brennstoff, den du erstmal mir dir rumschleppen und ebenfalls bezahlen musst.

Bei der Wahl der Topfgröße kommt es jedoch nicht nur darauf an wieviel Wasser, Nahrung oder Schnee in den Topf hineinpasst. Der Platz im Rucksack ist beim Trekking sehr begrenzt. Es ist daher ebenfalls sehr wichtig, dein gesamtes Kochsystem und Geschirr möglichst klein verpacken zu können.

Für eine Person bietet es sich an, einen kleineren Kochtopf mit ca. 450ml bis 700ml zu verwenden und darin sein gesamtes Kochsystem zu verstauen. Bei zwei oder mehr Personen bietet es sich eher an größere Töpfe mit 1 Liter oder mehr zu verwenden und darin Teller, Schüsseln, Becher und was sonst noch hineinpasst zu verstauen.

In einen 450ml Topf bekommst du z.B. ein kleines Spiritus Kochsystem, mit Spirituskocher, 50ml Spiritusfläschchen, Topfauflage, Windschutz (eventuell selber basteln), hitzereflektierender Unterlage (selber basteln), Feuerzeug und einen klappbaren Spork hinein. Dies ist eine super Kombination für ein wärmeres Wochenende, mit er du etwas über 1.5 Liter Wasser zum Kochen bringen können solltest.

Persönlich würde ich dir jedoch erstmal einen größeren Topf mit 600-750ml empfehlen, in dem ebenfalls eine 230ml Gaskartusche mit Gaskocher und Zubehör hineinpasst.

Optimus Universal Gaskartuschen:
Füllgewicht: 100g 230g 450g
Material: Stahl Stahl Stahl
Dimensionen: 7.5xø9.0cm 9.0xø11.0cm 16.0xø11.0cm
Gesamtgewicht: 200g 360g 670g
Eigengewicht Gaskartusche: 100g 130g 220g
Gasanteil am Gesamtgewicht: 50,00% 63,89% 67,16%

Für die meisten Outdoor Abenteuer ist Gas die beliebteste Lösung. In einen 600ml bis 700ml Kochtopf mit Pfannendeckel oder Schraubverschluss bekommst du einen sehr guten Gaskocher mit Piezo-Zündung und Regulator, eine 230g Gaskartusche, einen minimalistischen Windschutz (selber basteln), eine hitzereflektierende Unterlage (selber basteln), einen kleinen Putzlappen, einen kleinen Putzschwamm und eventuell einen kleinen klappbaren Spork hinein. Dies ist eine super Kombination für mehrere Tage und ermöglicht dir, bei sehr warmen sommerlichen Temperaturen, so um die 18 Liter zum Kochen zu bringen.

 

Outdoor Kochtöpfe für Trekking Abenteuer und eine Person:

 Optimus Terra Solo

Konstruktion: Topf mit Bratpfanne  │  Material: hart anodisiertes Aluminium mit Antihaftbeschichtung  │  Zubehör: BOB Outdoorschwamm  │  Volumen (ca.): 0.6 Liter  │  Dimensionen (ca.): 136xø107mm  │  Gewicht (ca.): 200g

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 Vargo BOT – 700

Konstruktion: Topf mit Schraubverschluss  │  Material: Titan  │  Volumen (ca.): 0.7 Liter  │  Dimensionen (ca.): 122xø105mm  │  Gewicht (ca): 138g  │  Hinweis: Der Vargo BOT – 700 ist zugegeben super teuer. Er ist jedoch der einzige mir bekannte Titantopf mit Schraubverschluss und damit sein Geld wert, wenn du die Möglichkeit zum Cold Soaking haben möchtest.

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 Toaks Titanium Alcohol Stove Cook System with 650ml Pot

Inhalt: Spirituskocher, 650ml Kochtopf mit Deckel, Topfauflage, Windschutz und klappbarer Spork  │  ø Brenndauer (Brennstoff): Bis zu 11:30 Minuten (mit 30ml Brennstoff bei 75°F/24°C) = ca. 157ml/h  │  ø Kochzeit (Brennstoff): nur 5:30min/475ml Wasser (80°F/27°C)  │  Material: Titan  │  Dimensionen (ca.): 97xø102mm  │  Gewicht (ca.): 148g

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Outdoor Kochtöpfe für Expeditions-, Camping und Roadtrip Abenteuer und mehrere Personen:

 Optimus Terra TE Kochset

Inhalt: Topf mit Wärmetauscher, Topf und Bratpfanne  │  Material: hart anodisiertes Aluminium mit Antihaftbeschichtung  │  Volumen (ca.): Topf mit Wärmetauscher 1.75 Liter; Topf 1.70 Liter  │  Zubehör:  BOB Outdoorschwamm  │  Dimensionen (ca.): 115xø210mm  │  Gewicht (ca.): 720g

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 Optimus Terra Xpress HE

Konstruktion: Topf mit Wärmetauscher und Deckel  │  Material: hart anodisiertes Aluminium mit Antihaftbeschichtung  │  Volumen (ca.): 1.75 Liter  │  Zubehör:  BOB Outdoorschwamm  │  Dimensionen (ca.): 105xø210mm  │  Gewicht (ca.): 380g

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 Primus Lite XL Pot 1.0L

Konstruktion: Topf mit Wärmetauscher und Deckel  │  Material: hart anodisiertes Aluminium mit Keramik-Antihaftbeschichtung  │  Volumen (ca.): 1.0 Liter  │  Dimensionen (ca.): 115xø140mm  │  Gewicht (ca.): 380g

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 Primus LiTech Frying Pan

Konstruktion: Pfanne  │  Material: hart anodisiertes Aluminium mit Keramik-Antihaftbeschichtung  │  Volumen (ca): 1.0 Liter  │  Dimensionen (ca.): 49xø230mm  │  Gewicht (ca.): 267g

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